Kreditkarten ohne Schufa

Jemand, der vor der Privatinsolvenz bedroht wird, überlegt zwei Mal, bevor er sich darauf einlässt. Es heißt an allem zu sparen, lange Zeit auf Besitzgüter zu verzichten. Nicht einmal ein zuverlässiges Auto darf man besitzen.

Was ist aber mit Menschen, die – vielleicht sogar unverschuldet – eine schlechte Schufa haben? Auch ihnen werden oftmals Kredite verweigert, Handyverträge oder einen Festnetzanschluss zu bekommen ist Glückssache.

Kreditkarten kann man auch ohne Schufa beantragen!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Niemand rechnet damit, dass Omas zuverlässiger Röhrenfernseher kaputt geht. Tut er es doch, haben die wenigsten schon Geld zurückgelegt. Was also tun, während des Sparens auf die Nachrichten verzichten und sich somit aus dem Alltag ausklinken, da man nicht mehr mitreden kann? Jemand, mit schlechter Schufa wird im Elektrofachhandel aufgrund des Eintrages keinen Fernseher auf Raten kaufen dürfen. Vor allem also für Menschen, die anderswo keine Kredite oder Ratenzahlungen tätigen können, wird eine Kreditkarte interessant.

Eine Prepaid Kreditkarte hat ihre Vorzüge in der Überschaubarkeit. Es fallen meist nur Ausstellungsgebühren an, danach kann die Karte wie eine ganz normale Kreditkarte genutzt werden. Einzige Einschränkung ähnlich wie bei PrepaidHandys: Die Karte kann nur zu dem Betrag belastet werden, der zuvor auf die Karte geladen wurde. Entweder man ist darüber beruhigt, dass bei Verlust der Karte nicht direkt mehrere Tausend Euro Schaden entstehen, sondern schlimmstenfalls nur das Guthaben oder man entscheidet sich für eine Kreditkarte im herkömmlichen Sinne.

Die Kosten für eine solche Karten liegen bei unter 100 Euro pro Jahr, wenn überhaupt welche anfallen, und können dadurch, dass im Nachhinein bezahlt wird, über eine Durststrecke hinweghelfen.

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